… für meine “Das mag ich”-Liste:
- Australische Macadamia – geröstet und karamellisiert, mit Honig verfeinert
- Kartoffel- und Pommessalz
… für meine “Das mag ich”-Liste:
Das englische Wort (bzw. einer der englischen Begriffe, die LEO ausspuckt) ist ja mal wieder ein passendes Bild, was die momentane Lage hier beschreibt und meinen werten Lesern einen kleinen Einblick in eine Stunde meines Lebens gewährt, die, wie so oft, auf der Straße spielt.
Kurz vor Schwabach gab es einen Wolkenbruch.
Die Scheibenwischer in den Modus Verkappter-Kolibri geschaltet und die Geschwindigkeit auf 50 km/h gedrosselt – es kam mir immer noch zu schnell vor, aber passend zu den Nervensägen des Tages hatte ich wieder einmal einen Fahrer eines verkappten Sportwagens hinter mir und im Hinterkopf immer die Frage, ob rechts ranfahren vielleicht eine Idee wäre.
Andererseits war Schwabacher Rush-Hour (lässt sich in etwa mit “Ampeln sind grundsätzlich länger rot als sonst” übersetzen). Da aber in Nürnberg schon Stau an der Baustelle war, der mich an meinen Geisteszustand zweifeln ließ, war meine Motivation dementsprechend gering und die Gedanken diesbezüglich sind in einer Endlosschleife immer wieder durch den Kopf gegangen. Und bevor jemand was Falsches denkt, wieder ein Beitrag für die Nervensägen des Tages: Blonde Blondierte Wuchtbrumme in Sardinenbüchse, die meint, dass ein Meter vor meiner Motorhaube eine gigantische Lücke ist, in die man sich drängeln muss, bevor man wieder… steht.
Keine Lust. Und keine Laune. Von den fehlenden Tomaten ganz zu schweigen.
An den üblichen Stellen gab es einen weiteren Helden des Tages: Moped-/Motorradfahrer – bei Regen sehen alle gleich aus -, der lieber die noblen Quadratlatschen in Ruheposition verharren lässt und abwartet, bevor er/sie/es die Straße überquert und so ein ca. 100m (gefühlte 2km) entferntes Auto noch vorbeilässt. Die Frage, die ich mir da gestellt habe, war, ob er sich morgen dann eine Krankschreibung vom Arzt holt oder ob die Outfits so regenfest sind, dass man so Zeit verschwenden kann. Aber da sollte ich wohl Motorradfahrer fragen.
In unserer Straße durfte ich mit meinem Auto noch Schlammschlitten spielen und habe es dann im Bächlein abgestellt, was braundreckig von oben herunterfließt. Der letzte Beschluss des Tages war – auch, um Wahnsinnigwerden zu verhindern-, eine kurze Dusche zu nehmen und die Tür zum Schweinchenstall zu schließen und nach der Post zu schauen, wobei da schon der nächste Gedanke kam:
Kriegen wir eigentlich Post, wenn die Straße oben halb aufgerissen ist und man nur über ein “Behelfsträßchen” aus Sand und Kies nach unten kommt? Oder müssen wir die Briefkästen – ähnlich wie die Mülltonnen – jetzt auch nach oben fahren dort befestigen?
Ich beneide immer die Leute, die ihren Blog mit regelmässigen und vor allem interessanten Content füllen können. Mir fällt das ziemlich schwer, weshalb ich mir vorgenommen habe, öfter bei Aktionen – der erste Schritt ist mit dem Book Contest erfolgt – mitzumachen. Und bei so einer Aktion muss man doch mitmachen!

… das sollte ich vielleicht öfter machen:
Bücher.
Früher, als ich noch in der Schule war, habe ich viele Bücher gelesen. Von Stephen King zu Akif Pirinçci über Agatha Christie, die üblichen Schullektüren wie Faust oder Maria Stuart, sogar im Konz habe ich geblättert. Mit der Ausbildung hat das Lesepensum nachgelassen. Nach dem Umzug, der immer noch mehr oder weniger von Statten geht, wurde es immer weniger. Ab und an kam ein Buch aus Er. mit nach Sc., lag dann einsam und verlassen zwischen den Zeitschriften am Couchtisch oder auf einem Regal.
Ein Bücherregal habe ich immer noch nicht, die Bücher stehen zwischen Chemiebüchern, dem bayrischen Kochbuch und Handy-Gebrauchsanleitungen im Bücherregal von Y. und meine Lektüre waren immer öfter DEFINITIVE Frauenromane, die die Mutter von Y. hier liegengelassen hat – und trotzdem bietet mir Amazon seit über 3 Jahren immer wieder Bücher an, die mich interessieren könnten.
Zweite Staffel Kim Possible kam heute an
– endlich wieder DVD gucken.
… muss das Y. immer dann babbeln, wenn ich einen Film sehen will?
Irgendwie muss ich mich jedes Mal, wenn ich einen Blogeintrag schreiben will, ziemlich zusammenreißen, nicht einfach “Wochenende” als Titel zu nehmen.
Bisher war der Tag noch nicht so erfolgreich – ich habe eine neue Ladung Gartenkalk (ziemlich seltsames Zeug diesmal), Y eine schicke Badehose und die Standarddinge waren wir auch einkaufen: Karotten, Gurken, Salat – hauptsächlich eben Futter für die Tiere. Denen ist es momentan wie dem Y zu warm und sie liegen eigentlich nur faul herum.
Für den Nachmittag habe ich mir einen Heidelbeer-Käsekuchen ausgesucht, den ich heute backen will. Bisher ist der Teig im Kühlschrank und mir graust es schon vor dem Backen, das Rezept ist nämlich sehr aufwändiig, was die Temperaturen anbelangt und wir haben ja so einen hochmodernen Backofen, mit dem das sicher lustig wird.
Ich will ein Planschbecken.